Was ist ein Waldkindergarten?
Im Waldkindergarten verbringt eine Kindergruppe (max. 20 Kinder) mit ihren Erzieherinnen jeden Vormittag im Freien, abgesehen von extremen Wetterlagen.
Reine Waldkindergärten unterscheiden sich von Regelkindergärten darin, dass sie kein eigenes Gebäude besitzen, sondern unter freiem Himmel „zu Hause“ sind.
In der Regel verfügen Waldkindergärten jedoch über einen Stützpunkt, in dem die Gruppe bei extremen Wetterlagen Schutz finden kann und wo auch Materialen und Werkzeuge gelagert werden können. Bei uns war es anfangs der Bauwagen und seit Januar 2004 haben wir eine schöne 50 qm große Schutzhütte.
Waldkindergärten haben viele Vorteile:
- mehrere Stunden täglich an der frischen Luft stärken das Immunsystem
- kein Lärmstress wie in geschlossenen Räumen
- der natürliche Bewegungsdrang der Kinder kann ungehindert ausgelebt werden
- das natürliche Spielmaterial des Waldes weckt die Phantasie und die Kreativität des Kindes
- Erfahrungen mit allen Sinnen werden im Freien fast selbstverständlich gewonnen
- Für den kognitiven Bereich bieten der Wald, die Jahreszeiten, das Wetter, die Pflanzen und die Lebensgewohnheiten der Tiere den Kindern viele Anregungen
- Das Spielen in der Natur fördert die Motorik
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